Über mich

Eva Jirsa

Ich wurde 1988 in Klagenfurt (Österreich) geboren und ging wie alle anderen auch zur Schule, doch statt das Gymnasium mit der Oberstufe zu beenden, ging ich in die Kärntner Tourismusschulen in Villach und maturierte dort.
Danach verschlug es mich arbeitstechnisch kurze Zeit in die Schweiz, bevor ich dann wieder in Österreich die Saisonen in der Gastronomie mal hier und mal da verbrachte.
Seit 2011 arbeite ich im Weinhandel mit einem Team, das ich inzwischen zu meinen engen Freunden zählen darf! – Wann kann man das heutzutage noch?
Und so nebenbei entstanden und entstehen meine Werke.
Kaum zu glauben, aber ich hatte schon seit ca. 2002 immer wieder Ideen im Kopf. Zeitweise habe ich mich in meine Lieblingsbücher so vertieft, dass ich diese im Kopf zu meinen Abenteuern machte. Das waren dann richtig spannende Tagträumereien. Ab und brachte ich diese malerisch zu Papier.
Natürlich zeichnete ich auch andere Sachen wie Tiere oder Landschaften, aber irgendwann begann ich Szenen zu malen. Romantisch, wie man als junges Ding ist, gab es liebevolle Pärchen- oder dramatische Rettungsszenen. Doch irgendwie fehlte da etwas und ich begann die Zeichnungen mit Texten zu versehen. Zuerst nur das, was sich da abspielte, aber kurz darauf auch die Passagen, die sich vor oder nach diesem Bild ereigneten.
Man muss wissen, dass, wenn ich Menschen gezeichnet habe, sie alle gleich aussahen: Eine Frau wirkte wie die andere, dasselbe bei den Männern – lediglich Haare und Bart machten den Unterschied. So kam es, dass dann dieses eine Bild »x« perfekt nach der Zeichnung »y« passte, und ich hatte eine Geschichte!
Noch während der Schulzeit entwarf ich meinen ersten Roman in seiner »Jugendversion«. Meine Schulkollegen zeigten eher wenig Interesse daran, aber die angedeutete Sexszene wurde trotzdem oft von ihnen zum Lesen ausgeborgt … Meine Deutschprofessorin enthielt sich diskret ihrer Meinung, als ich sie um Rat fragte, und wies mich höflich auf die Schwierigkeiten einer Veröffentlichung hin, womit sie recht hatte.
Ich muss jedoch sagen, dass damals das Prinzip »books on demand« (also: Bücher / Buchdrucke auf Anfrage) noch nicht so bekannt war und ich mühselig einen Verlag nach dem anderen anschrieb. Gelandet bin ich zuerst bei einem Zahlverlag, der sich nicht so dargestellt hat. Wenn du allerdings blind vor Freude bist, dass jemand dein Buch wirklich publizieren will, nimmst du das dummerweise in Kauf.
In der Zwischenzeit bin ich klüger und wiege nun genauer ab, was mir mein Herzblut wert ist, denn ich schreibe nicht, weil ich berühmt und reich werden will. – Der Gedanke ist trotzdem sehr verlockend. – Nein, ich schreibe um des Lesens willen!
Die Leute sollen in eine andere Welt abtauchen können, als eine Person, die sie nicht kennen, aber mit ihr mitfiebern, als ob dem so wäre. Das ist mein Gedanke dahinter.